Luis und Karin
Luis ist als Argentinier mit dem Tango aufgewachsen, Karin hat den Tango zuerst in Europa und dann durch viele, zum Teil mehrmonatige Aufenthalte in Buenos Aires kennen und lieben gelernt. Sie tanzen seit mehr als 12 Jahren Tango und beschäftigen sich seit vielen Jahren mit den vielfältigen Aspekten des Tango: seiner Musik, seinen vielfältigen Tanzstilen, seiner Poesie, seiner Kunst, kurz: der Kultur des Tango Argentino. Seit ihrer Ankunft in Deutschland in 2007 unterrichten sie in Frankfurt, Koblenz und anderen Städten und bilden sich alljährlich in Buenos Aires weiter. Ihr Tanzstil ist geprägt von dem, was ihnen ihre argentinischen maestros vermittelt haben, und nicht zuletzt von der besten Tango-Schule der Welt: den Milongas von Buenos Aires. Ihre Liebe gilt dem Tango als Gesellschaftstanz, der zugleich eine zutiefst persönliche Erfahrung ist ein intimer, kreativer Dialog zweier Körper. Ihr Tanz ist eng umarmt, sinnlich, elegant und intensiv, seine Musikalität unverkennbar argentinisch.
Ihr Unterrichtskonzept basiert darauf, Kursteilnehmer individuell dabei zu begleiten, ihre eigene Tangopersönlichkeit zu entwickeln. Sie vermitteln einfach anwendbare Grundkonzepte, die für alle Tangostile hilfreich sind, mit Schwerpunkt auf das Entwickeln von Körperwahrnehmung, Kommunikation, Aufmerksamkeit und Sicherheit in der Bewegung. Wichtig ist ihnen dabei, dass ihre Schüler nicht nur Schritte, sondern tanzen lernen. Darüber hinaus geben sie einen Einblick in die Kultur des Tangos, seine „Codes“ und Geschichte, die Hintergründe des Tanzes wie wir ihn heute kennen. |
Beschreibung der Workshops
Milonga lisa/con traspié
Milonga ist kein „schneller Tango“, sondern ein Tanz mit einem ganz eigenen Flair, stark von afrikanischen Rhythmen beeinflusst, erdverbunden, sinnlich und verspielt. Hier geht es nicht um ausschweifende Bewegungen und kunstvolle Verzierungen, wir lassen uns von dem Rhythmus treiben und müssen uns mit dem Tanzpartner intuitiv verstehen und sozusagen „gleichzeitig“ tanzen. Daher geht es hier neben Schrittkombinationen vor allem darum, ein Gefühl für den compás, den Herzschlag, der Milonga zu entwickeln und diesen umzusetzen.
Anfänger 1 und 2
Im Rahmen des 1. Festivalito in Bad Ems bieten wir einen 2-teiligen Einsteigerworkshop für all diejenigen an, die schon immer mal Tango Argentino so wie er in Buenos Aires getanzt wird, kennen lernen wollten. Im Lauf der zwei Tage werden Kursteilnehmer mit den ersten Grundlagen des Tango vertraut gemacht. Hier geht es neben ersten Schritten vor allem um Kommunikation im Paar, Körpergefühl, einen Einstieg in die Musik des Tangos und einen Einblick in die Welt dieses faszinierenden Tanzes. Sollte man ihn in wenigen Worten zusammenfassen, ist Tango argentino ein gemeinsames Gehen in Umarmung zu Musik, ein improvisiertes Zwiegespräch zwischen zwei Körpern ohne Worte.
Dekorationen und Fußspielereien
Hier geht es um die Technik und Figurenkombinationen mit barridas (Fußschieben), bloqueos (Blockaden) und mordidas. Wenn der Tanzfluss ins Stocken gerät, kann hier ein verspieltes Zwiegespräch mit dem Tanzpartner entstehen und auch wenn es nach nirgendwo weitergeht, hören wir trotzdem nie auf zu tanzen.
Improvisation im Tango in enger Umarmung
Die Fähigkeit, in jeder Tangosituation zu improvisieren und damit sowohl der Musik als auch der jeweiligen Situation auf der Tanzfläche gerecht zu werden, ist eines der wichtigsten Werkzeuge für den Tangotänzer. Dafür ist es sowohl wichtig, dass der verschiedenen „Auswege“ zur Verfügung hat, als auch dass die Folgende lernt, sich entsprechend und aktiv auf die jeweilige Lösung einzulassen.
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